| Lissabon die "schöne" | peters bilder

Lissabon,

die meistbesuchteste Stadt Portugals, besitzt genügend Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen in und um die Stadt herum, um eines Ihrer favorisierten Reiseziele werden zu können. Nur eine kurze Fahrt mit dem Auto und Sie finden Sandstrände und Fischerdörfer, wie Sesimbra, die üppige Vegetation von Sintra mit seinen königlichen Palästen und atemberaubenden Aussichten über das Meer und die Hügel.

Oder entspannen Sie sich einfach bei einem Segelausflug auf den Meeresarmen der Flüsse Tejo und Sado. Hotels, moderne Einkaufszentren, kulturelle Veranstaltungen und eine Menge mehr machen diese Stadt zu einem der besten ganzjährigen Reiseziele Europas!

Kommen Sie herein und finden Sie für sich selbst heraus, warum diese faszinierende Stadt etwas für jeden zu bieten hat und warum sie die meistbesuchteste Stadt Portugals ist.






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Der Aufzug 'Elevador de Santa Justa'

ein bemerkenswertes Meisterstück, der von einem Lehrling von Gustave Eiffel errichtet wurde und der die Baixa (Unterstadt) und das Bairro Alto (Oberstadt) miteinander verbindet. Er wurde 1902 in Betrieb genommen und war damals noch dampfbetrieben, 1907 wurde er dann elektrisch betrieben, und er ist der einzige vertikale Aufzug Lissabons im öffentlichen Dienst. Er ist voll aus Gußeisen und mit Filigran verziert. Die Aufzüge im fahren auf 45 m Höhe und transportieren 25 Personen in jeder der zwei Kabinen. Dieser Aufzug im neugotischen Design ist etwas, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten.







Praca do Comércio'

Es genügt ein Wort, um den 'Platz des Handels', auch als 'Palast-Platz' (Terreiro do Paço) bekannt, zu beschreiben, nämlich einfach mit 'TOLL'! Dieser Platz ist einer der prächtigsten Plätze Lissabons und war einst der Hauptzugang vom Meer nach Lissabon hinein. Man kann immer noch die alten Marmorstufen, die vom Tejo zum Praça do Commércio hoch führen, sehen. Der Name 'Palast-Platz' ist ganz klar eine Referenz an den Palast, der hier vor 400 Jahren stand, bis das Erdbeben von 1755 ihn fast vollständig zerstörte.

An der Nordseite findet man in der Mitte dieses Platzes einen eindrucksvollen Triumphbogen aus dem 19. Jahrhundert, der zur Rua Augusta, einer der Haupteinkaufsstraßen in der Innenstadt Lissabons, führt. Dieser Bogen ist mit Statuen historischer Größen wie Vasco da Gama (portugiesischer Seefahrer) und Marquês de Pombal (verantwortlich für den Wiederaufbau Lissabons nach dem Erdbeben) dekoriert.







In der Mitte des Praça do Commércio,

wo sich früher ein Parkplatz befand, eine Fläche, die allerdings den 'Lisboetas' (Einwohnern von Lissabon) inzwischen zurückgegeben wurde, steht heute das Reiterdenkmal des Königs José I, König von Portugal. Die Statue zeigt das dunkelbraune Pferd wie es auf Schlangen herum trampelt. Die Einheimischen machen sich allerdings weniger etwas aus dem Pferd... sondern mehr wer darauf sitzt!

Die 'Rua Augusta' liegt im geschäftigsten Viertel Lissabons. Diese Straße wurde für den Verkehr geschlossen, und Sie finden hier viele verschiedenartige Geschäfte, Blumenverkäufer, Verkäufer von heißen Kastanien, Straßencafés, Straßenkünstler wie der 'Statuen-Mann' oder den vertrauten Mundharmonika-Spieler und viele, viele andere...

Diese Straße hat an beiden Enden zwei herrliche Plätze aufzuweisen: den Praça do Rossio und den Praça do Comércio. In der Nähe des Bogens, der auf die 'Rua do Comércio' führt, finden Sie viele Straßenhändler, die alles Mögliche verkaufen, von Schmuck, Schuhen, Handtaschen, Schals bis zu zeitgemäßen Tatoos ... einfach alles!

Eine weitere Besonderheit dieses Viertels sind die Namen der Straßen, die parallel zur Rua Augusta laufen. Sie alle wurden nach den Tätigkeiten, die einst in diesen Straßen ausgeübt wurden oder nach den hier verarbeiteten Materialien benannt wie zum Beispiel: 'Rua dos Sapateiros' (Schuhmacher-Straße), 'Rua da Prata' (Silber-Straße), 'Rua do Ouro' (Gold-Straße), usw.







'Praça da Figueira' (Platz des Feigenbaums) aus dem 19. Jahrhundert:

"Es gibt eine Zeit von Feierlichkeiten, wo die 'Alfacinha' (Person aus Lissabon) nicht die Stadt verlässt und eine bestimmte 'Macht des Landvolkes' in Lissabon regiert. Das ist im Juni, wenn die Feierlichkeiten zu den Volksheiligen Santo António, São João und São Pedro stattfinden. In den Nächten auf dem Praça da Figueira und Umgebung herrscht ein besonders ländliches Ambiente mit einer ansteckenden Ausgelassenheit, hervorgerufen durch Abkömmlinge, Gitarren, bunte Luftballons, Tonpfeifen, Obstverkäufer, Basilikum und Nelken; Gruppen von Menschen, die kommen und gehen, vorwärtsgetrieben vom sich Vergnügen wollen, ohne Zusammenhang und Bedeutung, menschliche Ameisenhaufen, eine Welle des Pöbels". (Alfredo Mesquita.)







Stadtgeschichte von Lissabon

Unter römischer Herrschaft hiess Lissabon ab 205 v.Chr. Olisipo und erhielt 48 v.Chr. unter Julius Caesar die römischen Stadtrechte, unter dem Namen Felicitas Julia als Hauptort der Provinz Lusitania.

Im Jahr 719 wurde die Stadt von arabischen Mauren eingenommen. 1147 gelang den Christen unter König Dom Afonso Henriques die reconquista (Rückeroberung). König Alfons III verlegte 1256 seine Residenz von Coimbra nach Lissabon.




Im September 1499

kam der Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurück. Der anschliessende Handel mit den portugiesischen Kolonien in Asien und Südamerika, aber auch deren Ausbeutung, führten zu Wohlstand in Lissabon. Am Anfang des 16. Jahrhunderts hatte Lissabon 350.000 Einwohner und war die grösste Stadt der damals bekannten Welt.

Am 1. November 1755 wurde Lissabon durch ein Erdbeben zu zwei Dritteln zerstört. Das Beben hatte nach heutigen Schätzungen eine Stärke von 8,7 bis 9,0 und war in ganz Europa sowie Nordafrika zu spüren.







Am 5. Oktober 1910

wurde auf dem Balkon des Rathauses die erste Portugiesische Republik ausgerufen, woraufhin König Emanuel II ins Exil nach England floh. 16 Jahre später wurde die Republik durch einen Militärputsch beendet und von António de Oliveira Salazar diktatorisch geführt.

1970 starb Salazar und wurde durch den Nachfolger Marcello Caetano ersetzt. Am 25. April. 1974 wagte die Armee in der sogenannten Nelkenrevolution den Aufstand gegen die herrschende Diktatur und eröffnete den Weg zur heutigen demokratischen Republik.







Lissabon, die Haupstadt der einstigen Weltmacht Portugal

ist heute eine europäische Metropole voller Kontraste. Die Mixtur aus alter Welt und modernem Europa findet seinen Ausdruck in Architektur und Lebensstil. Schon am frühen Abend füllen sich Parks und Plätze mit buntem Treiben. Die Baixa, mit ihren Schachbrettmusterartigen Einkaufsstrassen liegt zwischen den Hügeln der Viertel Alfama und Bairro Alto (pulsierendes Nachtleben). Sie sind die ältesten und schönsten Stadtteile. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich gar nicht aufzählen.

Bei einer Städtetour durch Lissabon sollte man auf jeden Fall das Castelo de Sao Jorge besuchen. Gelegen über der Alfama bietet es einen der schönsten Ausblicke über Lissabon und den Rio Tejo. Der Parque das Naçoes (ehem. Expo 1998 Gelände) bietet heute Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen. Ebenso beherbergt es das größte Aquarium Europas. Im Stadtteil Belém, das an der Tejomündung liegt, findet man das Jerónimus Kloster und den Torre de Belém. Von hier aus starteten die portugiesischen Entdecker ihre Seereisen ins Ungewisse.







Das Entdeckerdenkmal

wurde 1960 während der Feiern zum 500. Todestag des Infant D. Henrique (Heinrich der Seefahrer) eingeweiht. Es erinnert an die maritime Ausdehnung und hat die Form einer Karavelle. Es zeigt Heinrich den Seefahrer am Bug, der eine kleine Karavelle in der Hand hält, und weitere Helden der portugiesischen Geschichte (Vasca da Gama, Pedro Àlvares Cabral – der Entdecker Brasiliens – Fernão Magalhães – der in 1520 den Pazifik überquerte – den Schriftsteller Camões und viele andere).







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