Portugal - Atlantik Oberhalb der Kanarischen Inseln-und doch ganz anders !
795 qkm - entstanden aus Vulkanen ... vor langer Zeit. 1418 zufällig entdeckt - menschenleer.

Zweidrittel der Insel, insbesondere im Norden, stehen unter Naturschutz ( Weltnaturerbe der UNESCO ) - große Flächen sind reine Wandergebiete. Madeira - die grünste und wohl schönste Insel Südeuropas !

Kleine Dörfer, die großen Naturschutzgebiete, die Levadas, die Wälder, Wasserfälle, das Meer, die grandiosen Ausblicke - überall üppiges Grün und Weite. Die Wanderwege ...
Der schöne Teil der Insel sind der Nordosten, der Norden und Teile des Südwestens.

Es gibt viele Wege, um nach Madeira zu kommen, aber vielleicht sollten Sie die Insel Madeira erst einmal auf der Landkarte suchen und Sie werden feststellen, dass das gar nicht so einfach ist.





Versuchen Sie am besten die Route von Lissabon in Richtung Südwesten über eine Strecke von 1000 km, und Sie werden den Archipel Madeira finden. Er besteht aus zwei bewohnten Inseln, Madeira und Porto Santo, und einer Gruppe von unbewohnten Felsenformationen, den Ilhas Desertas, auf denen Naturschutzprojekte durchgeführt werden.

Nicht zu vergessen, die Inselgruppe der Selvagens (‘wilde Inseln’), die zwischen Madeira und Teneriffa liegt, allerdings näher bei Teneriffa (ca. 160 km) als bei Madeira (ca. 235 km). Der Archipel Madeira bedeckt nur etwa 5000 qkm des Atlantiks.

Zu einer noch besseren Lokalisierung: Madeira liegt ca. 600 km von Afrika, 450 km von den Kanaren, 800 km von den Azoren und 900 km vom Festland Portugals entfernt.


Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira



Der Archipel Madeira ist vulkanischen Ursprungs, aber es hat seit der Entdeckung keine Vulkantätigkeit mehr gegeben. Die Hauptinsel Madeira hat ca. 59 km Länge und einen Durchmesser von ca. 26 km an der breitesten Stelle.

Wenn Sie mit dem Flugzeug ankommen, landen Sie auf dem Flughafen Santa Catarina an der Ostseite der Insel. Von hier haben Sie ca. eine halbe Stunde Fahrt nach Funchal, der Hauptstadt. Falls Sie mit dem Schiff ankommen, dann legen Sie direkt im attraktiven Hafen im Zentrum von Funchal an.



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| Madeira |

Flughafen - Santa Catarina 

Der Nordosten

Nur 20 Km fährt man vom Flughafen im Südosten und gelangt in einen ganz anderen Teil der Insel : dem dünn besiedelten Nordosten mit seinen großen Naturschutzgebieten und phantastischen Wanderwegen. Der erste Dorf ist Porto da Cruz. Ein kleiner malerischer Ort, direkt am Meer gelegen. An der Uferpromenade gibt es ein schönes Meeresschwimmbecken. Bei Ebbe wird ein kleiner Strand aus schwarzem Vulkansand freigelegt - eine Rarität auf Madeira.



Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira



Der Norden

Steilküsten und hohe vom Meer aufsteigende Berghänge wechseln sich ab, auf dem Weg entlang der Nordküste zu der Ortschaft Sao Vicente. Weiter führt der Weg hinauf in die Berge durch Wälder und üppigste Vegetation. Oben angekommen, wähnt man sich in einer anderen Welt : der Hochebene " Paul da Serra".



Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira







Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira



Weiter in Richtung Westen wird die Landschaft sehr viel karger. Meer und Land treffen hier förmlich aufeinander. Schroffe Küsten und mitunter eine starke Brandung prägen den Nordwesten der Insel - und bringen dort, im Nordwesten, ein relativ kühles Klima mit sich.




















Der Süden Im Süden,
also dem Südosten, werden fast alle Touristen untergebracht - insbesondere in Canico (Hochhäuser) oder einer Vorstadt der Hauptstadt Funchal (ebenfalls viele Hochhäuser und viel Beton).



Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira







Madeira
Madeira
Madeira Levadas
Madeira
Der Südwesten
Klimatisch im Gegensatz zum kraftvollen rauhen Nordwesten ist im Südwesten die Witterung sehr angenehm mild, insbesondere im Winter ist es hier am sonnenreichsten. Auch der Südwesten lädt zu ausführlichen Erkundungen ein. Viele kulturelle und landschaftliche Attraktionen begeistern die Besucher.














Die Levadas

Bewässerungskanäle, die "Levadas", gibt es auf Madeira seit dem Siedlungsbeginn im 15. Jh. Sie dienten der Bewässerung insbes. der Zuckerplantagen an der nunmehr recht verbauten Südküste und dem Antrieb von Wassermühlen.

 

Sie wurden von maurischen Sklaven gebaut - bei ihnen war die Mathematik weit fortgeschritten, denn es galt, allen Umständen zum Trotz, ein Gefälle von nur 1° einzuhalten ! Und so entstanden nicht nur die Kanäle, sondern auch gutbefestigte Wege direkt daneben(zur Instandhaltung) - über kl. Brücken hinweg, durch (z.T. längere) Tunnelsysteme, mitten durch die schönsten Wälder, vorbei an grandiosen Aussichten ... immer (fast) waagerecht, nicht zu schnell, nicht zu langsam.

 

Beim Wandern entlang der Levadas fallen deutlich die vielen verschieden Arten von Farnen auf, Flechten an nie gesehenen Baumarten, Vögel und Schmetterlinge - vieles, von dem, was Sie hier entdecken, ist endemisch, also nur hier auf Nord-Madeira beheimatet und anzufinden.

 

Die Levadas haben eine Gesamtlänge von 2000 km (mit den kl. Seitenzuführungen fast 5000 km !) - selbst bei mehrmaligen Bewandern eines Levadas entdeckt man fast ausschließlich Neues - und möchte gar nicht mehr aufhören weiterzugehen, weshalb es auch anzuraten ist, (neben festem Schuhwerk) eine Taschenlampe (im Rücksack) dabei zu haben (dieses auch wegen der Tunnel-Systeme, sowie einen Trinkbecher, um sich am wohl- schmeckenden, sehr sauerstoff- und mineralhaltigem Wasser der Levadas zu bedienen.




Hier sind weitere Sehenswürdigkeiten beschrieben, einfach "klick".



Fajã dos Padres


Nossa Senhora do Monte


Capela dos Milagres










Madeira | die Trauminsel |
Madeira | die Trauminsel |
             
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